Das Mar­ler Patenschaftsnetzwerk

Men­schen
für die Kunst.

Skulp­tu­ren gehö­ren zum All­tag in Marl. Men­schen aus der Stadt schau­en hin, über­neh­men Ver­ant­wor­tung und brin­gen die Wer­ke immer wie­der ins Gespräch.

Das Prin­zip

Eine Paten­schaft beginnt mit Aufmerksamkeit.

Seit 2023 enga­gie­ren sich Skulp­tu­ren­pa­tin­nen und Skulp­tu­ren­pa­ten für Kunst­wer­ke im öffent­li­chen Raum. Sie besu­chen regel­mä­ßig „ihre“ Skulp­tur, ach­ten auf das Werk und sein Umfeld und infor­mie­ren das Skulp­tu­ren­mu­se­um, wenn sie Schä­den oder Ver­än­de­run­gen bemerken.

Die­ses Enga­ge­ment ist zugleich Kunst­ver­mitt­lung: Wer hin­schaut, erzählt wei­ter. So wer­den die Skulp­tu­ren nicht nur bewahrt, son­dern als Teil des städ­ti­schen Lebens wahrgenommen.

seit 2023enga­gie­ren sich Men­schen und Insti­tu­tio­nen für Mar­ler Skulpturen.
rund 30Enga­gier­te gehör­ten 2026 zum Netzwerk.
mehr als 20Skulp­tu­ren wer­den im Stadt­ge­biet regel­mä­ßig besucht.

Eine jun­ge Geschichte

Vom ers­ten Tref­fen zum fes­ten Netzwerk.

2023

Das Muse­um lädt zu ers­ten Gesprä­chen ein. Die Reso­nanz ist groß, ers­te Paten­schaf­ten wer­den schrift­lich vereinbart.

2024

Bereits 21 Per­so­nen und Insti­tu­tio­nen betei­li­gen sich – dar­un­ter auch Schu­len und Berufskollegs.

2025

Beim Som­mer­fest wür­digt die Stadt das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment öffent­lich und nennt zahl­rei­che Beteiligte.

2026

Rund 30 Men­schen betreu­en mehr als 20 Wer­ke. Aus­tausch und Kunst­ver­mitt­lung wer­den zu fes­ten Tei­len der Museumsarbeit.

Ehrung 2026

Dan­ke für das Hinsehen.

Am 10. Juni 2026 kamen die Enga­gier­ten zur jähr­li­chen Ehrung des Paten­schafts­netz­werks zusam­men. Bür­ger­meis­ter Tho­mas Ter­horst und Muse­ums­di­rek­tor Georg Elben dank­ten ihnen für ihren Ein­satz. Im Mit­tel­punkt stan­den auch die per­sön­li­chen Erfah­run­gen mit den Wer­ken und die Rol­le der Kunst im Stadtraum.

Stim­men aus dem Netzwerk

Neun Men­schen.
Elf Per­spek­ti­ven.

Die Inter­views zei­gen, wie ver­schie­den eine Paten­schaft gelebt wird: als genau­er Blick, per­sön­li­che Erin­ne­rung, prak­ti­sche Ver­ant­wor­tung und Ein­la­dung zum Gespräch.

Por­träts, Zita­te und Werk­be­zü­ge ver­bin­den per­sön­li­che Erin­ne­run­gen mit den Skulp­tu­ren im Stadtraum.

Irene Rasch-Erb

Ire­ne Rasch-Erb

Stim­me aus dem Netzwerk

„Kunst weicht den Autos.“

Reflux
André Ram­sey­er

Monika Kaczerowski

Moni­ka Kaczerowski

Stim­me aus dem Netzwerk

„Hier kön­nen wir uns hin­set­zen. Hier kön­nen wir uns verabreden.“

so und so
Timm Ulrichs

Zum Werk →
Antoon Toye

Antoon Toye

Stim­me aus dem Netzwerk

„Ich füh­le mich ganz ein­fach eingebunden.“

Grund / Ground
Micha Ull­man

Zum Werk →
Karl-Heinz Dargel

Karl-Heinz Dar­gel

Stim­me aus dem Netzwerk

„Plötz­lich ist da eine Lücke im öffent­li­chen Raum.“

Stier
Vojin Bak­ić

Zum Werk →
Heino Haumann

Hei­no Haumann

Zwei Wer­ke, zwei Perspektiven

„Kunst pro­vo­ziert Gesprä­che. Das ist das Salz in der Suppe.“
„Wer sich dar­auf ein­lässt, ver­gisst das nicht.“

Denk­mal für einen Gefan­ge­nen
Ilya und Emi­lia Kaba­kov · Werk­sei­te →

La Tor­tu­ga
Wolf Vostell · Werk­sei­te →

Stephanie Köster

Ste­pha­nie Köster

Stim­me aus dem Netzwerk

„Esel sind intel­li­gen­te Tie­re, die erst ein­mal über­le­gen, bevor sie handeln.“

Esel­chen
Renée Sin­te­nis

Dorothee Schlüter

Doro­thee Schlüter

Zwei Inter­view­aus­schnit­te

„Wir haben das Esel­chen wie­der ins Bewusst­sein geholt.“
„Es wird in der Run­de mit allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern sitzen.“

Esel­chen
Renée Sin­te­nis

Hannelore Apitzsch

Han­ne­lo­re Apitzsch

Stim­me aus dem Netzwerk

„Wenn man dar­an vor­bei­geht, ver­än­dert sich die Perspektive.“

Die Lini­en
Erich Reusch

Zum Werk →
Frauke Arnold

Frau­ke Arnold

Stim­me aus dem Netzwerk

„Plötz­lich sieht man, dass die­se Skulp­tur anfängt zu atmen.“

Faber 23–27/68 & Raum­plas­ti­ken
Franz Rudolf Knu­bel / Fried­rich Gräsel

Zu den Raumplastiken →

Kul­tur­pa­tin­nen und Kul­tur­pa­ten im Film

Fünf Stim­men.
Fünf Wer­ke.

Im Okto­ber erzäh­len fünf Enga­gier­te von ihrer per­sön­li­chen Ver­bin­dung zu einer Mar­ler Skulp­tur. Die Rei­he star­tet am 2. Okto­ber und wird an jedem Frei­tag fortgesetzt.

Die Lini­en

Han­ne­lo­re Apitzsch über Erich Reuschs Skulptur.

Zum Werk →

La Tor­tu­ga

Hei­no Hau­mann über Wolf Vostells Skulptur.

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Denk­mal für einen Gefangenen

Hei­no Hau­mann über die Arbeit von Ilya und Emi­lia Kabakov.

Zum Werk →

so und so

Moni­ka Kac­ze­row­ski über Timm Ulrichs’ Skulptur.

Zum Werk →

Stier

Karl-Heinz Dar­gel über Vojin Bak­ićs Skulptur.

Zum Werk →

Mit­ma­chen

Eine Skulp­tur näher kennenlernen.

Das Skulp­tu­ren­mu­se­um freut sich über wei­te­re Men­schen, die sich für den Erhalt und die Sicht­bar­keit der Kunst im öffent­li­chen Raum enga­gie­ren möchten.

E‑Mail an das Skulpturenmuseum

Redak­tio­nel­le Grund­la­ge: Pres­se­infor­ma­tio­nen der Stadt Marl vom 18. Dezem­ber 2023, 4. Juni 2024, 21. Mai 2025 und 22. Juni 2026. Anga­ben zu Vide­os, Per­so­nen und Werk­zu­ord­nun­gen nach dem aktu­el­len Arbeits­stand des Skulp­tu­ren­mu­se­ums Marl.

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